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Hypercard, wie fast alle folgenden Autorensysteme (mTpropolis, Director, iShell etc.) sind heute aus der Diskussion zukunftsträchtiger Entwicklungen verschwunden. Geblieben ist vor allem HTML, die Sprache des Internet, entwickelt 1989 von Tim Berners-Lee. |
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Die Firma Adobe ist seit langem bemüht, das PDF-Format zum 'Container für alles' zu machen. Zu den PDF-Features, die aber nie eine breite Anwenderschaft gefunden haben, gehören: Vor allem für drei Bereiche bleibt PDF unverzichtbar: (Preislisten, Bedienungsanleitungen etc.) unabhängig vom CAD-Programm. |
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| So wenig man sich der Dominanz des FLASH-Formates bei Video im Internet verschliessen kann, so sehr ist es aber fragwürdig, die technischen Möglichkeiten des Formats auch für die Navigation durch Webinhalte zu benutzen. - Die so verpackten Inhalte sind sowohl für Suchmaschinen, als auch für ein späteres Editieren (insbesondere bei wechselnden Bearbeitern) verloren. | ||
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Nach meiner Erfahrung im Hochschul-Lehrbetrieb sind 95 Prozent der Präsentationen mit Laptop und Datenprojektor eine alphabetisch sortierte Abfolge von "Folien", die keine Quernavigation beinhalten. Hier wäre als Endergebnis ein Ordner mit TIFFs universeller als eine Powerpoint-Datei. |
| Die Durchsetzung der HTML-Version XHTML hatte sich am Anfang des Jahrhunderts durch ein (unendlich oft kolportierte) Gerücht verzögert: "Wer auf Webseiten Tabellen einsetzt, handelt rückschrittlich und nicht css-konform." Nach Klärung dieses Missverständnisses (Rehabilitierung der Tabelle) hat sich modernes CSS-Web Coding aber mit einer Geschwindigkeit verbreitet, die verblüfft. - Innerhalb eines Jahres hat sich die bis dahin dominierende Frame-Technik in Luft aufgelöst. Ob bei der Einbeziehung einer Datenbank in die Online-Abfrage die Variante MySQL den Vorrang behalten wird, oder ob die adäquatere Lösung SQLite, entwickelt von D. Richard Hipp, populär wird, bleibt abzuwarten. Das Büro elektrisches bauen setzt SQLite3 mit cgi.py ein. |
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Produktpräsentationen, Portfolios und sogenenntes Infotainment als CD/DVD/PDF zu verbreiten, gehört inswischen zu den langsamen Medien. Zielgruppen, die die ihnen zur Verfügung stehende Zeit immer mehr ökonomisieren, werden mit diesen Medien kaum noch erreicht. Nur wer sofort und ohne technische Zwischenschritte seine Botschaft ans Ziel bringt, wird wahrgenommen. Bei aller trivialer Ausuferung, die das Web dabei erfährt: der direkte Kontakt mit One-Click-Mentalität (z.Z. YouTube, Flash-Video etc.) setzt sich durch. Wie sich zum Beispiel das Internet zwischen 1995 und 2000 in der Benutzung anfühlte, in einer Zeit, die durchaus schon extensiv Gebrauch vom Netz machte, ist heute nicht mehr rekonstruierbar. Die archaischen Formen von Layout und inhaltlichem Angebot, die unbequeme Geschwindigkeit von 56K-Modems - dies alles ist nicht erinnerbar, etwa so, wie eine nicht mehr gesprochene Sprache. Die Schnelllebigkeit des digitalen Informationsaustausches ist nicht nur ein kulturelles Phänomen, sondern auch ein Problem: Lösungen zur dauerhaften Bestandsaufnahme, wie Archive etc. sind bei kleineren Einrichtungen stark abhängig von einzelnen Personen (und ggf. von deren Ausscheiden aus der Firma). - Ich habe in meiner Hochschulerfahrung schon einige gut gemeinte Projekte (Datenbanken) mit dem Emeritieren des Professors einfach in Vergessenheit geraten und verschwinden gesehen. |